Dresden für Eltern und Kinder http://hey-dresden.de/eltern Sun, 09 Apr 2017 20:43:46 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.7.4 Elbe-Freizeitland Königstein http://hey-dresden.de/eltern/elbe-freizeitland-koenigstein/ http://hey-dresden.de/eltern/elbe-freizeitland-koenigstein/#respond Sat, 25 Mar 2017 08:00:44 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5915 Read More]]> Endlich wieder draußen aktiv werden!

Es wird Frühling! Und was gibt es da schöneres als einen Ausflug in die Natur? Richtig. Nicht viel. Vor allem die Sächsische Schweiz lädt immer wieder zu einem spontanen Besuch ein. Und pünktlich vor Ostern startet das Elbe-Freizeitland Königstein am Sonnabend, den 01. April 2017 in seine mittlerweile 10. Saison! Ab dann ist der Park wieder täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und lebt das Motto „aktive Bewegung an der frischen Luft“ richtig aus. Die Gäste erwartet neben den alt bekannten Attraktionen wie der Hochbahn „Skyrail“, der Riesenwellenrutsche oder der Trampolinanlage auch einige neue Attraktionen. Der „Komet“ verlangt einen starken Magen ab und auch der „Jungle Loop“ bringt die Besucher richtig in Schwung.
Für diejenigen, die es lieber etwas ruhiger angehen wollen, gibt es eine im Park verteilte abenteuerliche Tischgolfanlage (Pit Pat).

18 verschiedene Bahnen versprechen einen spannenden Wettkampf mit Euren Lieben. Die Action-Zone mit der 25 m hohen Kletterwand, dem freien Fall, dem Himmelsstürmer oder der Flying Fox, welche über das gesamte Gelände geht, versprechen Adrenalin pur. Auch die nebenan gelegene Panoramagaststätte und Pension „Bomätscher“ ist ab April wieder täglich geöffnet und freut sich über zahlreiche Gäste.

Elbe-Freizeitland-Königstein
Am Alten Sägewerk 3, 01824 Königstein
www. elbefreizeitland-koenigstein.de

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Zeichnen, Frickeln, Kreativ sein http://hey-dresden.de/eltern/zeichnen-frickeln-kreativ-sein/ http://hey-dresden.de/eltern/zeichnen-frickeln-kreativ-sein/#respond Fri, 24 Mar 2017 09:00:31 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5876 Read More]]> Ja, die Muse küsst nicht nur die Erwachsenen unter uns. Schon die Jüngsten haben ihre wahre Freude am Gestalten. Gleich ob mit Ton, Papier, Stiften oder Film – in Dresden gibt es einige Orte, an denen der Nachwuchs, gleich welchen Alters, seiner Kreativität frönen kann. Es ist eine wahre Freude zu sehen, mit welcher Hingabe sich die kleinen Kreativlinge ihrem Schaffen widmen.

Ich habe mir mal drei Einrichtungen, welche zum kreativen Austoben einladen, näher betrachtet. Vielleicht ist für euren zukünftigen „Picasso“ und eure „Palucca“ genau das Richtige dabei?

Für jede Generation etwas dabei: Riesa Efau

Zeichnen mit Farbe oder...?In der Dresdner Friedrichstadt befindet sich der Riesa Efau. An einem gemeinsamen Standort finden sich nicht nur Werkstätten und ein Mehrgenerationenhaus, sondern auch eine Galerie. Hier ist für jeden etwas dabei. Kinder, Erwachsene, Senioren – für alle gibt es Kursangebote. Dabei darf die eigene Schaffenskraft des Nachwuchs beispielsweise beim Zeichnen oder dem gestalten eines eigenen Trickfilms bewiesen werden, Erwachsene können sich im Fotografieren, den verschiedenen Druckarten und fortgeschrittenen Zeichnen erproben. Auch Senioren finden im Mehrgenerationenhaus Kurse verschiedener Coleur. Und für die jüngsten gibt es einen Krabbeltreff – Muttis können dann gern ihren begonnenen Schwatz im Café fortsetzen.

Ein Blick auf die Kursangebote, die Ausstellungen der Galerie und auch die Speisekarte des Cafés findet sich hier.

Zeichnen, Tanzen, Theater spielen

Die Jugendkunstschule Dresden hat ein wirklich breites Spektrum an Kursen zu bieten. Schon die Altersspanne ist beeindruckend. Es gibt Angebote für Kinder ab 3 Jahre (Fensterbilder basteln) und Kurse für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren. Aber auch die Vielfalt kann sich sehen lassen. Ganz gleich ob man eher aus Holz Statuen kreieren, im textilen Bereich kreativ wirken mag oder doch lieber singen, tanzen und Theater spielen möchte – hier findet sich für jede schöpferische Ader etwas. In den Ferienzeiten gibt es jeweils ein gesondertes Programm. So kann man zum Beispiel in den kommenden Wochen sorbische Ostereier gestalten. Neben den Veranstaltungen, die sich direkt an Kinder und Jugendliche richten, gibt es auch solche, die für Familien und ihre Kinder gedacht sind. Wie gefallen Sie euch?

Von wegen nur Abendkurse: Volkshochschule

Zeichnen oder Keramik?Auch am neuen Standort in mitten der Stadt bietet die Volkshochschule ihr gesamtes Portfolio an Kursen an. Sprachen, Sport, Bildung, Kultur – alle Niveaustufen, alle Interessenlagen sind für Erwachsene in Kursform vorhanden. Aber wusstet ihr, dass es auch für Kinder jede Menge spannende Angebote gibt? Allein im kreativen Bereich gibt es Flechten, Schnitzen, Drucken und Keramik – alles jeweils als Familienkurse. Für Kinder- und Jugendliche selbst ist das Angebot sogar noch breiter. Geocaching, Kochen, Tanzen, Zaubern – angeboten wird hier was die eigene Kreativität erfüllt.

Lust mal zu stöbern, ob für euch und euren Nachwuchs etwas dabei ist?

 

Wohin geht ihr denn die Kreativität ausleben? 

 

(Bilder: pixabay/(c) freephotocc, (c) MustangJoe, (c) Saildancer,)

 

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Auf die Schule, fertig-los! http://hey-dresden.de/eltern/auf-die-schule-fertig-los/ http://hey-dresden.de/eltern/auf-die-schule-fertig-los/#respond Mon, 20 Mar 2017 09:00:13 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5842 Read More]]> Oder auch: Oh je, ich hab ein (Vor)Schulkind!

An einem Tag im Sommer, als jede Menge gutgekleideter Menschen samt Nachwuchs mit nahezu ironisch großen Zuckertüten unterwegs waren, dämmerte es mir:

Noch ein Jahr bis zur Einschulung! 

Eigentlich bin ich nicht so der langfristige Planertyp, aber nach dem ich so die eine oder andere Story von inzwischen geprüften Schulkindeltern gehört hatte, wurde mir klar das es Zeit wird sich wenigstens mal grob Gedanken über das im nächsten Sommer stattfindende Freudenfest zu machen.

Und tatsächlich, ziemlich genau eine Woche nach dem die schulpflichten Kinder ihren Start in Ihre Schulzeit geschafft hatten, begann für uns das Vorschuljahr. Als erstes, ganz unvermeidlich, ein Elternabend im Kindergarten. Aber nicht irgendeiner – nein, die Schulleiter der künftigen, potentiellen Grundschulen stellten sich und ihre Grundhaltung vor. Auf zu kleinen Stühlen hockend, lauschte die Elternschar den Infos über Busse, Fächer und Einschulungsfeiern. Stellten Fragen zu pädagogischen Ansinnen und Bioessen, Hortbetreuung und Anmeldeprozedere, die dann mehr oder minder motiviert beantwortet wurden.

Vollgepumpt mit diesen Infos googelte ich schon mal die weiteren Grundschulen, die zur Auswahl standen, schließlich mussten wir bald zu einer der unserem Stadtbezirk zugeordneten Einrichtungen gehen und samt Kind und Anmeldebögen vorstellig werden. Ich formuliere es mal vorsichtig: An zu toll designten und beschriebenen Websiten liegt es schon mal nicht, das unser Bildungssystem finanziell krankt.

Schulanmeldung – Vorspiel mit Schlangestehen.

Gut vorbereitet, mit dem Anmeldebogen (unterschrieben von beiden Elternteilen!), Geburtsurkunde (Original!), dem Schreiben der Schulverwaltung, allen nötigen Infos von bisheriger Kita bis hin zu „Fragen die ich stellen will“, fand ich mich als vermeintlicher Streber in einer Warteschlange vor dem Rektorzimmer wieder.

Übrigens: Jedes Kind darf nur an einer Grundschule angemeldet werden, dann aber eine Alternativeinrichtung notieren, welche, wenn man keinen Platz erhält auch akzeptabel wäre. 

Aber weit gefehlt! Ich befand mich ganz genau in der Mitte der hiesigen Elternschaft, nämlich zwischen hochmotivierten Müttern, die bereits den kreativen Werdegang ihres Kindes in Form von allerlei Bildern und Basteleien, Therapeutenschreiben und dergleichen mehr in einer farblich passenden Mappe dabei hatten und Vätern, die leider vor lauter Terminstress vergessen hatten, ihr schulpflichtiges Kind mitzubringen.

Gut zu wissen: Nicht jede Grundschule will die Kinder, wenn auch nur kurz, zur Schulanmeldung sehen. Es gibt im Internet sogar eine Liste der Schulen, die das bevorzugen. 

Während des Wartens holten verschiedene Lehrer die aufgeregten Kinder in ein Klassenzimmer, um Sie dort wer weiß was zu fragen. Mein Sonneschein, sonst immer sehr kommunikativ, erklärte mir freudestrahlend, sie hätte, obwohl sie sooooviel gefragt wurden, „GAR NICHTS“ gesagt. Eine Antwort, die bei mir neben einem heimlichen Grinsen, auch Angstschweiß verursachte – was wenn sie nun negativ bewertet wird? Aber die Schulärztliche Untersuchung stand ja noch bevor.

Das Prozedere im Zimmer selbst hätte unspektakulärer nicht sein können – und warum sollte es auch. Unterlagen ansehen, Geburtsurkunde prüfen, Fragen stellen. Frage ans Kind: „Freust du dich auf die Schule?“, Kind schwurbelt irgendwas von „naja, es geht schon“ – alle lachen. Fertig.

Jetzt konnte man sich auch in eine Liste für die Schulaufnahmeuntersuchung eintragen und sich eine passende Zeit und Datum aussuchen. Bei uns sollte es im November soweit sein.

Messen, springen, reden, zählen

Auch hier geht alles nach Schema F. Mag sein, das die unterschiedlichen Test sich in den Bildchen oder Vorgehensweisen unterscheiden – allein was gemessen und festgestellt wird, ist vergleichbar. Neben Größe, Gewicht, eventuellen Fehlbildungen oder Behinderungen, stehen auch Seh- und Hörvermögen, Konzentrationsfähigkeit sowie Bewegungsfähigkeit auf dem Prüfstand. Inwiefern man innerhalb von 30 Minuten einen so jungen Menschen vollumfänglich beurteilen kann, werde ich nicht weiter ausführen. Am Ende dieser Untersuchung steht in jedem Fall – ein Formular. In diesem sind neben den Untersuchungsergebnissen auch die Schulfähigkeit des Kindes erfasst und die Empfehlung, ob es lieber in diesem oder nächsten Schuljahr starten sollte.

Tipp: Das Formular unbedingt mal kopieren – für manche Schwimmkurse reicht diese für den Beleg der Schwimmfähigkeit aus und erspart ein Arztbescheid, der extra Kosten verursacht. 

Je nachdem was die Untersuchung brachte, kann es nun sein, dass man weitere Termine bei Ergo-, Logo-, oder Physiotherapien organisieren und auch Augen- oder Ohrenarzt aufsuchen muss – alles um den möglichst störungsfreien Start in den Schulalltag zu ermöglichen.

Privates Organisationsvergnügen

Gleichzeitig zu diesen Terminen begann bei uns die Organisation für die Einschulung. Das Datum steht fest, was schon das Buchen einer Gastronomischen Einrichtung zu einer Herausforderung machen kann. Tatsächlich haben wir bei mehreren Anrufen erfahren, dass das gewünschte Restaurant die Feier „unseres“ Jahres bereits an Geschwisterkinder heutiger Schulkinder gegeben hat. Und das BEREITS EIN JAHR vor der Einschulung. Wohin also zum Feiern gehen? Überhaupt gestaltet sich die Vorbereitung schwierig – denn außer das unsere Tochter bereits an einer Schule angemeldet ist – ist bis hier noch nichts entschieden. Weder wann die Feier am Tage sein wird, noch wie viele Menschen zur Feier in der Schule kommen können oder gar in welche Schule unsere Kleine kommt, ist bisher entschieden.

Kleiner Tipp am Rande: Gaststätten in Kleingartensparten, Picknicken im Wäldchen ums Eck – für alle die keinen Garten haben, in den man die Feier legen kann, seien diese Orte empfohlen. Auch Indoorspielplätze, Partyräume oder Mietlocations gibt es einige schöne in Dresden, die man mit Catering und eigener Deko zu einem wunderbaren Feierort verwandeln kann.

Weiter geht die wilde Fahrt
Einladungskarten wollen gestaltet und die notwendige Ausstattung gekauft werden. Aber wie viel paar Sportschuhe benötigt ein Schulkind? Wie viele Arten Füller, Stifte und Blöcke gibt es? Und welche davon braucht dann mein Kind?

Mehr dazu in Part II des Artikels „Auf die Schule, fertig, los!

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Drei tierisch gute Ausflüge http://hey-dresden.de/eltern/drei-tierisch-gute-ausfluege/ http://hey-dresden.de/eltern/drei-tierisch-gute-ausfluege/#respond Mon, 27 Feb 2017 14:36:04 +0000 https://www.dd4kids.de/?p=4947 Read More]]> Die Jahreskarte für den hiesigen Tierpark ist schon ganz abgegriffen, aber die lieben Kleinen zieht es zu zotteligen Vierbeinen und federgeschmückten Tierchen? Dann hab ich drei alternative Ideen, wohin der Ausflug gehen kann mit Abwechslung für die Eltern, Tiere für die Kids. Und wenn beide Seiten zufrieden sind, kann es nur ein schöner Tag werden, oder?

Klein ab oho: Zoo Görlitz
Ein kleiner, aber dafür umso liebevoll gestalteter Tierpark findet sich an der Landesgrenze. Im Zoo Görlitz findet sich eine kreative Anlage, mit vielen Mitmach-Angeboten. So kann man zum Beispiel ein Schwein bürsten oder verschiedene Klapptafeln öffnen. Ein Holzhaus will in allen Ecken und Kanten erforscht werden, samt Rutsche, Mäusekäfig und Spielangeboten.

Ungewöhnlich und begeisternd fand ich das Lamagehege. In dieses durften die Kids reinklettern und mit Kehrschaufel und Besen in entsprechender Größe „Tierpfleger“ in Miniausgabe mimen. Außerdem gibt es ein Mini-Hofladen samt angeschlossenen Milchkuhstand – wie kann man besser lernen, woher das weiße Lebensmittel kommt und was es alles braucht, um aus Milch Butter, Quark oder den leckeren Joghurt aus dem Kühlregal zu machen?

Und als ob das noch nicht genug wäre, findet sich zudem noch ein nachgebautes tibetanisches Dorf inmitten des Zoo Görlitz. Möbel, Inventar, Dekoration – alles ist realitätsnah nachempfunden. Das sollen sogar Tibetaner bereits bestätigt haben. Und nachdem die Hütten und Räume erkundet sind, findet man gleich nebenan die passenden Tiere aus dieser Region.

http://www.tierpark-goerlitz.de/

Familienbetriebenes Tieridyll: Elbepark Hebelei
Soll es doch ein bisschen mehr Flora und Fauna aus der Region sein? Dann kann ich den Elbepark Hebelei empfehlen. Zwar gibt es auch hier afrikanische Ziegen und schottische Zottelrinder, doch hauptsächlich finden sich hier Tiere aus der Heimat. Ob Schafe, Esel, Hühner, Enten, Gänse, Hasen, Mäuse – alle Vier- und Zweibeiner, die Kinder zumeist schon mit Namen oder Laut benennen können, kann man hier besuchen. Es ist erlaubt, durch das Gatter der Hühner hindurch zu gehen und so den gefiederten Freunden ganz nah zu sein. Jedes Kind, das mutig genug ist, darf auf einer Rutsche den Berg hinab, direkt ins Streichelgehege zu den Ziegen rutschen. Aber Vorsicht: Die spitzbärtigen Bewohner des Elbeparks sind nicht kontaktscheu, schließlich kann man an der Kasse für kleinen Obolus Futter für sie erwerben.

Wenn jedes der 200 Tiere entdeckt, der Lernpfad bezwungen und die Ziege das letzte Krümel aufgefuttert hat, bietet es sich an, am familienbetriebenen Imbiss einzukehren, der praktischerweise gleich an einem Spielplatz gelegen ist.

Extratipp: 8 Mal im Jahr gibt es hier einen Direktvermarkter-Bauernmarkt. Dann kann man Wurst, Käse und Co. direkt von Bauern und Erzeugern an Marktständen erwerben.

http://www.tierpark-hebelei.de/

Mitmachen erwünscht: Kinderbauernhof Nickern
Auf dem Kinder- und Jugendbauernhof in Nickern können die Besucher nicht nur Kräutergarten und Tiere besuchen, sie können auch bei der Pflege der Vierbeiner und Anlagen behilflich sein. Was frisst denn wer? Wo wohnen Schwein, Pferd und Co? Müssen die jeden Tag raus? Wie oft und vor allem mit welcher Gerätschaft mistet man denn so einen Stall aus? Und was passiert dann mit dem ganzen Mist? Diese und noch viel mehr Fragen kann der Nachwuchs hier quasi live beantworten.
Die Hühner laufen hier schon mal frei auf Spielplatz und Hof herum – oder schauen beim Selbst(!)-Reparieren des eigenen Fahrrads in der Werkstatt zu. Ein Tunnel unter dem Holzklettergerüst, Wasserpumpe, Sandbereich, Bauernhofmühle – Alles auf diesem Hof lädt zu kleineren und größeren Entdeckungsabenteuern ein. In etzterer kann man übrigens auch schon mal ein kleines Familienfest abhalten. Noch mehr Infos zu dem Kindernbauernhof findet ihr in dem Artikel von Konrad hier: https://www.dd4kids.de/kinderbauernhof-in-nickern/

http://www.kinderundjugendbauernhof.de/tiere.html

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Schrankschreck – Übergangszeit? http://hey-dresden.de/eltern/schrankschreck-uebergangszeit/ http://hey-dresden.de/eltern/schrankschreck-uebergangszeit/#respond Tue, 21 Feb 2017 11:01:57 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5792 Read More]]> Frühling und Herbst: Da ist es wieder das matschig-unentschiedene Wetter. Und mit den schwankenden Temperaturen ist der Blick in den Kleiderschrank der Jüngsten oft ein fragender. Was nur, was soll man anziehen, dass man schweißverklebte Haare genauso gut wie Gänsehaut verhindert?

Status Quo: Schauen, wie der Nachwuchs sich fühlt.

Auch unter den Kleinen gibt es Frostbeulen und echt laufende „Öfen“. Das heißt Kinder, die superschnell frieren und die, welche aus eigenem Antrieb erst bei -25 Grad eine Jacke über das Shirt ziehen würden. Wie es aber dem Körper temperaturtechnisch wirklich geht, erfährt man mit einem Griff in den Nacken. Ist der verschwitzt oder heiß kann man ruhig eine Schicht weniger anziehen.

Wer jetzt Angst hat, dem rate ich einfach eine Jacke, ein Sweatshirt oder dünnes Longshirt dabei zu haben. Das kann man bei Bedarf fix noch drunterziehen – falls doch mal der Wind zu heftig bläst oder es doch kühler wird.

Schichtentechnik – Der Mix macht’s!

Am besten ist es in der kalt-trüben Übergangszeit mehrere Schichten anzuziehen. Man fängt mit einem Unterhemd und Slip an. Jetzt, da es nicht mehr so kalt ist, muss es keine lange Wäsche mehr sein. Die kommt eigentlich sinnvollerweise nur im Skigebiet zum Einsatz. Idealerweise enthalten Hemd und Slip einen hohem Baumwollanteil. Das ist nicht nur bequem, sondern auch schön warm. Nun folgen Longshirt, dünner Pullover oder je nach angekündigten Temperaturen auch ein Shirt. Auch hier empfiehlt sich ein hoher Baumwollanteil.

Strumpfhosen oder Leggings mit Strümpfen sollten schon sein, damit auch die Beine warmgehalten werden. Für Mädchen kann dann Kleid, Rock oder Hose kommen – Jungen tragen üblicherweise eine Hose.

In der Übergangszeit müssen Jeans übrigens nicht mehr gefüttert sein. Dann noch ein Tipp aus meiner bisherigen Erfahrung: Latzhosen! Sie halten gerade den Bereich warm, der sich am Rücken bei viel Bewegung gern offenlegt. Die gibt es inzwischen auch in richtig schönen Varianten mit Stickereien, Applikationen oder Umschlag mit schönem Stoff. Da kann man dann auch mal auf die Skihose verzichten, die man schon den ganzen Winter getragen hat.

Das „Drüber“ ist der Trick!

Nach diesen Basics kommt der wirkliche Kniff. Sweatshirt, Pullover oder Kleid können bei Bedarf auch durch eine Strick- oder Fleecejacke ersetzt werden – die kann man dann bei Wetterumschwung je nach dem an- oder ausziehen. In den öffentlichen Verkehrsmitteln, Einkaufshäusern usw. kann man die dann auch fix mal öffnen, damit die lieben Kleinen nicht langsam aber sicher zu schwitzen anfangen. Wenn diese Jacken dann hinter dem Reißverschluss einen Windfang haben und die Bündchen am Handgelenk gut abschließen, halten sie gut warm und auch zugige Lüftchen können den Nachwuchs nicht zum Bibbern bringen.

Final Touch: Mütze und Co.

Das man als Erwachsener die meiste Wärme über den Kopf verliert ist übrigens ein Ammenmärchen. Bei Kindern ist das wegen der Größenverhältnissen doch noch ein wenig anders. Deshalb bietet sich eine geeignete Kopfbedeckung an. In der Übergangszeit muss es nicht mehr die dicke Wollpudelmütze sein. Heutzutage gibt es manigfaltige Varianten von Mützen aus Fleecestoff oder dickerem Jerseystoff – mit unterschiedlich starker Textildicke. Bunt, passend und in jeder nur erdenklichen Form finde ich diese Mützen wirklich ideal für den meteorologischen Übergang. Ob euer Liebling dann Zipfelmütze, Schlupfmütze oder Beanie trägt, ist völlig gleich, denn fest steht: Sie halten warm, kratzen nicht und es gibt sie garantiert mit DEM LIEBLINGSBILD eurer kleinen Prinzessin/ eures Prinzen.

Auch auf den kratzigen Schal kann man prima verzichten. Loops mit Fleeceinlay sind hingegen eine wunderbare Alternative. Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit der Dreieckstücher (mit oder ohne Klettverschluss am Nacken) – gerade für Kinder, die gerade Sabbern, die ideale Lösung, weil sie schnell austauschbar sind.

Zu guter Letzt etwas, das auch jenseits der Übergangszeit gilt: Gute Schuhe! Sind diese passend, warm und wasserabweisend, ist der nächste Ausflug auch bei mäßigem Wetter auf jeden Fall gut vorbereitet und kann nur ein Erfolg werden. Wenn nicht, liegt es nach dem variablen Outfit schon mal nicht an der Kleidung. 🙂

Abschließend kann man sagen: Umso flexibler das Outfit, desto besser seid ihr für jede Wetterkapriole vorbereitet.

Wie sieht euer „Übergangswetter-Outfit“ aus? 

(Copyright Bilder: sebagee, Pexels, julie_vdd, jeweils von pixabay)

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Zum Rumtollen und Abheben: Der Flughafen Dresden http://hey-dresden.de/eltern/zum-rumtollen-und-abheben-der-flughafen-dresden/ http://hey-dresden.de/eltern/zum-rumtollen-und-abheben-der-flughafen-dresden/#respond Sat, 18 Feb 2017 17:01:17 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5677 Read More]]> Wenn draußen mal wieder so richtiges Mistwetter ist und nur noch Hundebesitzer und Eltern kleinerer Kinder spazieren gehen, wenn die lieben Kleinen wie ein durchgeknallter Flummi durch die Wohnung springen, dann kann der Dresdner Flughafen einen Besuch wert sein.

Am Flughafen gibt es im Gegenteil zu den meisten, bei solchem Wetter besonders gut besuchten Museen, viel Platz. Im Terminal, im „Skywalk“ zum Parkhaus und besonders auf der Aussichtsebene gibt es große Flächen, wo man auch mal richtig rennen kann, ohne jemanden zu stören. Und ohne, dass hinterher gleich eine Waschmaschine voller schmutziger Sachen anfällt.

Auch zu sehen gibt es einiges. Von der Aussichtsebene aus kann man die Landebahn bestaunen und Flugzeuge, die vor dem Terminal parken und be- bzw. entladen werden, beobachten.

Auf der großen Anzeigetafel kann man neugierig erkunden, wohin die Flugzeuge fliegen. Es gibt zwei kleine Spielecken, mehrere kleine Ausstellungsräume, ein paar schwer bewaffnete Polizisten und jede Menge Stände von Reisebüros und Fluggesellschaften zum Informieren über den nächsten Familienurlaub. Kunstskulpturen zieren das Terminal ebenso wie ein Luxusauto.

Im Erdgeschoss gibt es einen Presseshop der auch einiges an Zeitschriften und Büchern für Kinder hat, einen Bäcker mit Café und einen Laden (mit Spielzeug;). Die Geschäfte haben auch sonntags von 9 bis 19 Uhr geöffnet.

Wer auch die Anfahrt interessant gestalten möchte, kann mit der S-Bahn S2 vom Hauptbahnhof oder dem Neustädter Bahnhof kommen. Der Bahnsteig liegt unterirdisch unter dem Flughafen. Spannung pur!

Tipp:

Kunden der Geschäfte, Reisebüros und Lokale parken auf dem Kurzzeitparkplatz PK2 bis zu zwei Stunden gratis. Voraussetzung ist die Vorlage einer Quittung an der Flughafen-Information.

Zu welcher Zeit sich ein Besuch besonders lohnt, sieht man auch auf dem Flugplan, der auf der Homepage des Flughafens zu sehen ist.

Es werden auch diverse Führungen angeboten!

 

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Raus in den Schnee! http://hey-dresden.de/eltern/raus-in-den-schnee/ http://hey-dresden.de/eltern/raus-in-den-schnee/#respond Tue, 17 Jan 2017 10:00:45 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5694 Read More]]> Wow! Was für eine wunderbare Reaktion! In dem Artikel über die 5 schönsten Rodelberge in Dresden haben sich nicht nur Eltern überschlagen vor richtig tollen Tipps zum Rodeln in Dresden. Irre, dass es so viele großartige Hänge gibt, an denen man mit Schlitten aller Couleur unterm Hintern neue Geschwindigkeitsrekorde aufstellen kann. Selbst nach über 30 Jahren Dresdnerin-Sein bin ich über manche Orte ernsthaft überrascht.

Aber wenn alle Hänge berodelt, alle Kufen blank sind und die Eltern schon kurzatmig hecheln und KEIN. EINZIGES. MAL. den Hang mehr hochkraxeln wollen – gibt es noch viel mehr im Schnee zu tun!

Auf in die Schneeballschlacht!

Sportliche Action ohne den Schlitten den Berg hochziehen zu müssen, gibt es bei Schneeballschlachten.
Praktischerweise kann man Schneeschlachten schon mit denen machen, die bereits ein bisschen werfen können. Und wenn der Nachwuchs fragt, wie der perfekte Schneeball geformt wird? Et voilà: Hier haben wir die Antwort. Praktischerweise kann man dort, wo man Rodeln geht, auch prima im Schnee rumtollen – Man muss nur aufpassen, nicht in die Rodelbahnen zu kommen. Oder habt Ihr bestimmte Extra-Plätze für die kleine Kabbelei im Schnee? 

Es geht rund…

Lust ein paar größere Murmeln zu formen? Dann darf es gern ein Schneemann sein. Klar, der eisige Freund besteht aus drei Kugeln. Die Grundlage ist dabei vielleicht der letzte, nicht geworfene Schneeball, der – unzählige Meter im verschneiten Untergrund gewälzt – deutlich an Umfang gewinnt.

Dann müssen alle im Familienverband anpacken – denn alle drei Kugeln müssen aufeinander gestapelt werden. Nun muss die anonyme Figur noch ein Gesicht erhalten. Gibt es Stöckchen, Steine oder Zweige in der Nähe? Die sind ideal, um der Figur einen Ausdruck zu verleihen. Soll der kalte Freund lachen, staunen, traurig schauen? Es liegt an euch, was ihr mit dem neu geschaffenen Werk anstellt!

Sendet uns doch mal ein paar Bilder oder Videos von den neuen tollen Werken, so lang der Schnee noch liegt. Neulich habe ich eine ganze Armada Mini-Schneemänner gesehen – in einer Art Schneeszene: Hasen, Figuren, Schneemänner in jeder erdenklicher Ausprägung. Aber ich bin sicher, das könnt ihr und eure Kleinen viel besser! Wer wird Mr. Schneemann oder Mrs. Schneefrau Dresden? 😉

Liegend Zeichen hinterlassen

Und was ist mit denen, die ganz klein sind, nur wenige Kilometer durch die weiße Pracht stapfen können und trotzdem ein bisschen Winterspaß haben wollen?

Ich empfehle einen Schneeengel! Legt den kleinen Liebling in das Pulver und lasst ihn einen Hampelmann machen… und auf zauberhafte Weise entsteht ein Schneeengel! Meine Kleine fand ihre Wirkung auf den Pulverschnee fantastisch! Vielleicht macht es euren auch Spaß. Vor allem, wenn alle in der weißen Pracht nebeneinander eine solche Form hinterlassen – ein Foto davon machen und als künftiges Familienfoto aufbewahren. War der Sohnemann letztes Jahr wirklich soviel kleiner? Wer gehört eigentlich zu welchem Abdruck? Schnelle Ergebnisse, auch für die kleinen Actionskids im Schnee.

Spuren im Schnee

Tierabdrücke im Schnee selbst zaubernAbdrücke im SchneeKennt ihr auch den Trick, mit dem ihr gefakte Tierspuren in den Schnee hinterlassen könnt? Formt aus Zeigefinger, Mittelfinger und Ringfinger sowie dem Daumen eine Vierer-Kombi. Daumen unten, drei Finger oben. Drückt diese Fingerhaltung in den Schnee… und schon habt ihr eine Katzenspur kreiert.
Das beeindruckt euren Nachwuchs bestimmt. Und Nachmachen kann er/sie es auch leicht. Findet ihr noch mehr Spuren? Meine Kleine liebt diese und Vogelspuren.

Zeigt mir mal eure Werke! 

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Die Redaktion wünscht ein frohes Neues! http://hey-dresden.de/eltern/die-redaktion-wuenscht-ein-frohes-neues/ http://hey-dresden.de/eltern/die-redaktion-wuenscht-ein-frohes-neues/#respond Mon, 16 Jan 2017 10:47:21 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5752 Read More]]>

Das letzte Jahr war erlebnisreich – für dd4kids und hey Dresden. Viele LeserInnen haben die Veränderung wahrscheinlich mitbekommen, aber passend zum Start in ein neues ereignisreiches Jahr wollen wir es noch einmal offiziell machen:

Denn vor einigen Monaten kam es zu der Übernahme von dd4kids zu hey Dresden. hey Dresden ist ein junges Online-Magazin für Dresden, dass sich zum Ziel gesetzt hat, versteckten Geschichten aus Dresden und der Umgebung eine Plattform zu bieten, lokale BloggerInnen miteinander zu vernetzen und zu zeigen, dass Dresden mehr ist als nur Frauenkirche. Wir möchten die verschiedenen Stadtteile für Einheimische, BesucherInnen und NeudresdnerInnen wieder in den Fokus rücken und mit der Themenwelt von hey Eltern das familienfreundliche Klima der Stadt bereichern – durch jede Menge Tipps für z. B. kinderfreundliche Ausflugsziele, neue Sportarten, Kinderrestaurants oder die Hilfe bei der Spielplatzsuche in der Nähe, einfach ein kleiner Ratgeber für das tägliche Meistern des Familientrubels und dem Gestalten von Wochenend-Highlights für ein insgesamt buntes Familienleben.

Und bunt soll auch Hey Eltern sein. Durch das Einbinden der über 500 Artikel aus acht Jahren dd4kids-Arbeit könnten die Startbedingungen nicht besser sein. Und die englische Version mit hey Parents wächst auch gerade aus den Kinderschuhen.

An dieser Stelle wollen wir uns bei Konrad Bauckmeier, Gründer und Redakteur von dd4kids, sowie all seinen KollegInnen und langjährigen MithelferInnen bedanken und freuen uns auf ein spannendes Jahr 2017!

Wir sind jederzeit dankbar für Kommentare und neue Ideen, die das Familienleben in Dresden und der Umgebung zukünftig noch erlebnisreicher machen sollen. Und wer Lust (oder als Eltern vor allem die Zeit;) haben sollte, selbst Teil unserer hey-Eltern- bzw. hey-Parents-Redaktion zu werden, meldet Euch einfach unter kirsten@heydresden.de.

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Indoorspielplatz – Macht Spielen drin wirklich Sinn? http://hey-dresden.de/eltern/indoorspielplatz-dresden-sinnvoll/ http://hey-dresden.de/eltern/indoorspielplatz-dresden-sinnvoll/#comments Sat, 14 Jan 2017 10:00:50 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5706 Read More]]> Winter – Die Zeit, in der es keinen Grund gibt, auf den Spielplatz in der Wohngegend der Wahl zu gehen. Doch was dann? Jede Mutter und jeder Vater weiß, dass es auf Dauer einfach nicht reicht, ein bisschen in der Wohnung zu tollen. Die Alternative lautet dann häufig: Auf zum Indoorspielplatz. Doch ich persönlich habe eher eine zwiegespaltene Meinung zu diesen Einrichtungen. Warum? Hier die Pros und Kontras nach meinen bisherigen Erfahrungen:

Erstmal eine Bestandsaufnahme

Es gibt verschiedene Indoorspielplätze in Dresden und Umgebung, z. B. das Kidsplanet auf der Siemensstraße, das Playport mit beliebten Maskottchen, das man am Flughafen findet, das Kuddeldaddeldu im Elbepark und das Remmi-Demmi-Kinderland in Bannewitz. Dies sind die vier Spielplätze in Hallen, die ich auch schon mit meiner Kleinen ausprobiert habe.

Kennt jemand von euch das Tollywood in Weinböhla? Oder andere Orte zum drinnen Spielen? Dann würde ich mich sehr über eure Meinung freuen.

Im April 2017 soll die Bunte Welt wieder in der Markthalle auf der Hauptstraße öffnen. Da das Konzept ganz anders als die großen bunten Hallen scheint, werde ich das sicher auch mal ausprobieren. War jemand von euch schon drin, als es geöffnet hatte?

Der Preis ist heiß

In Dresden rangieren die Eintrittspreise für Eltern von 3,50 € bis 4,90 €. Beim Nachwuchs gibt es schon ein größeres Preisgefüge. Von 3,50 € bis zu 7,90 € muss man löhnen, wenn man in die Hallen der Stadt spielen gehen will. Gar nicht mal so günstig, wenn man bedenkt, dass hier das Mitbringen eigener Getränke und Speisen zumeist (mit Ausnahmen) nicht gern gesehen ist. Und nach all dem Springen und Rennen, Rutschen und Jauchzen ist zumindest der Durst vorprogrammiert. Also ab in die Verpflegungsecke der Spiellandschaft.

Killing me sweetly

In allen drei Indoorspielplätzen, die wir getestet haben, gab es zwar freundliches Personal, aber natürlich waren vor allem alle ungesunden, süßen und für die Kleinen verlockenden Sachen so schön drapiert, dass es ungleich schwerer ist, den Nachwuchs von den manchmal auch angebotenen Suppen, Salaten oder gesünderen Alternativen zu überzeugen. Klar, wenn man eben an der Tiefkühltruhe mit dem Eis, dem Kühlschrank mit der Limo und dem Rührgerät mit dem quietschbunten Slush vorbeigegangen ist, wirkt so ein Mineralwasser irgendwie nicht mehr so reizvoll. Wenn zur „großen Freude“ noch die Süßigkeiten und Knabbereien im Kassenbereich präsentiert werden, braucht es schon manch verbales Talent der Eltern, um eine halbwegs gesunde Auswahl auf Teller und in den Tassen wiederzufinden.

Achtung: Anstrengende Akkustik!

Ist das Wetter schlecht, kommen natürlich viele Eltern samt Familie auf einem IndoorspielplatzSprösslinge auf die Idee, einen Indoorspielplatz zu besuchen. Bei der geringen Anzahl von Hallen in Dresden und Umgebung ist dann immer entsprechend viel los. Bei jedem Besuch, den wir unternommen haben, war zumindest Parkplatz und Spielplatz jeweils reichhaltig belegt. Und das ist dann eines der Dinge, die ich als so anstrengend empfinde – viele Kinder haben unfassbar viel Spaß und verursachen deshalb entsprechend viel Lautstärke. So schön die Freude des Nachwuchses ist, so anstrengend ist die zusammengewürfelte Geräuschkulisse.
Kommen dann noch weinende Kinder dazu, schimpfende Eltern, zeternde BetreuerInnen der Anlagen, Geräusche von Fahrgeräten und am besten noch Musik aus quäkenden Lautsprechern hinzu, ist meine Toleranzgrenze nach einigen Stunden relativ schnell erreicht. Noch dazu, wollen sich die Kinder gern auch immerzu in der Lautstärke übertrumpfen – verständlich, sie wollen schließlich erhört werden, in diesem Lärmpotpurri. Eine für mich persönlich eher unangenehme Situation, die bei mir Fluchtreflexe auslöst. Doch natürlich will man nicht sofort gehen – schließlich hat man Eintritt bezahlt und der Nachwuchs hat so (!) viel (!) Spaß (!) – und die Bewegung braucht er/sie außerdem. Schon befindet man sich in einer Lage, die sich eher nach unfreiwilliger Pflichtveranstaltung als nach fröhlicher familiärer Ausflugssituation anfühlt.

Das Resultat: Genervte Eltern oder Betreuer, die am Rande sitzen und eine entsprechende Stimmung bei allen, die nicht hauptsächlich zum Spielen in die Hallen gekommen sind. Dass die Kids bei der Vielzahl der grellbunten Angebote überdrehen und alles spannend und toll finden und jedes und alles 1.000 Mal probieren – geschenkt. Dass im Eifer des Gefechts auch mal eins hinfällt, sich nicht jedes immer wie ein Engel verhält – völlig normal! Klar aber auch, dass es so zu einem Mix aus Lachen, Jauchzen, Schreien, Weinen, Schimpfen und mehr kommt.

Doch die Hallen in Kombination mit den vielen großen und kleinen Menschen auf diesem Raum machen die Akustik nicht besser. Was sich draußen einfach in die freie Luft verflüchtigt, schallt in einem Indoorspielplatz mehrfach von den Wänden zurück. Allein, dass es keine Möglichkeit gibt, sich in einen wenigstens etwas ruhigeren Ort zurückzuziehen – es sei denn, man muss wickeln – erklärt vielleicht auch, warum auf JEDER Speisekarte der Indoorspielplätze, die ich besucht habe, für die Eltern alkoholische Getränke stehen. 😉

Die Lösung: Einfach nicht hingehen?

Wenn meine Kleine in langen Matschewetter die verschiedenen Regenwetter-Varianten ausgereizt hat, werden wir wohl wieder an einen solchen Ort gehen. Einfach weil man manchmal als Eltern Dinge tut die eher den Kleinen als einem selbst gefallen. Schön wäre es, wenn die Anbieter etwas für eine angenehmere Akkustik tun könnten, vielleicht abgetrennte Räume? Lärmabsorber? Allein, mir fehlt die Lösung für das Lärmproblem. Bis dahin helf ich mir mit einem Kaugummi für die eigenen Nerven und dem Mantra „Alles nur ne Phase“.

Wartung und Hygiene

Alle Anlagen die ich persönlich besucht habe, waren einwandfrei gewartet und zeigten zwar Nutzungsspuren, aber zumindest für mich keinen Grund zur Sorge. Das mit der Hygiene ist vermutlich bei Orten, auf denen Kinder spielen, immer etwas schwierig. Klar, Sockenpflicht herrscht überall. Jedoch fanden sich in manch Hüpfburgritze die Reste von den eben verspeisten Gummitieren, Plastikpapierchen von Bonbons und Schokoladenriegeln und auch manch unappetitlichere Entdeckung. Kann man dem immer rechtzeitig etwas entgegensetzen? Tja, da bin ich überfragt. Hat man ein Kind in der oralen Phase, empfiehlt sich in jedem Fall erhöhte Wachsamkeit.

Es ist ja nicht alles schlecht

Ist das Kleine mit Anti-Rutsch-Socken Hüpfburg ähnlich einer im Indoorspielplatzund gut sitzenden Strumpfhosen ausgestattet, kann der Spielspaß losgehen. Eine solche Vielfalt an unterschiedlichsten Spielgelegenheiten kann man selbst auf großen Outdoorspielplätzen nur selten finden. Noch dazu findet man für alle Altersgruppen etwas. So kann man auch mit unterschiedlich alten Geschwisterkindern einen Ort zum Spielen ansteuern und trotzdem für alle etwas passendes finden. Bällebad, Hüpfburg, Trampoline, Rutschen, Wippen, Autos … Eigentlich gibt es nahezu nichts, was es nicht gibt. Ideal auch, um mal auszuprobieren. Zum Beispiel kann man herausfinden, ob der Nachwuchs vielleicht schon bereit für das Bobbycar ist oder die Rutsche für den Garten vielleicht doch eine verfrühte Anschaffung wäre.

Lass Dampf ab!

Ein wirklich großartiger Vorteil ist natürlich, dass die Kinder unterschiedlichster Couleur sich mal so richtig austoben können und das bei wirklich jedem Wetter. Ob es stürmt oder schneit, auf einem Indoorspielplatz kann sich der Nachwuchs richtig auspowern. Zwischen all den fremden Kindern können die Kleinen üben, miteinander umzugehen, zu teilen, kreativ zu werden, sich anzupassen oder durchzusetzen.

Was sagt ihr: Ja oder Nein zu Indoorspielplätzen? 

Bilder:
Header: Bälle/PublicDomainPictures,pixabay,
Artikelbilder: Hüpfburg/HardyS, Familie/facethebook, Bobbycars/PublicDomainPictures

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Silvester mit Kindern feiern http://hey-dresden.de/eltern/silvester-mit-kindern-feiern/ http://hey-dresden.de/eltern/silvester-mit-kindern-feiern/#respond Fri, 09 Dec 2016 17:00:24 +0000 http://hey-dresden.de/eltern/?p=5100 Read More]]> Schon während der besinnlichen Wochen – und manchmal auch schon eher – kommt die Frage auf, wie man den Jahreswechsel gestalten will. Was ohne Nachwuchs schon manchen Freundeskreise in Wallung gebracht hat, kann mit den lieben Kleinen noch komplexer werden. Was gibt es denn für Alternativen in Dresden?

Je nachdem in welchem Alter die jungen Mitfeiernden sind, muss man überlegen, wie viel Action so verkraftet wird. Und natürlich stellt sich auch die Frage nach dem „Wachbleiben“.

Die Jüngsten: ein ruhiger Start

Die ganz Kleinen, also Babies, und junge Kleinkinder schlafen zumeist auch trotz der lautstarken Raketenstarts in das Neue Jahr. Je nachdem wie lärmempfindlich der Nachwuchs ist, kann man nun Silvester als Eltern entweder allein oder auch mit befreundeten Eltern daheim verbringen. So ist der Nachwuchs in seiner gewohnten Umgebung und man selbst kann dennoch in geselliger Runde auf ein Frohes Neues anstoßen. Sollten das Schlafkind seine Ruhe benötigen, empfiehlt sich auch ein kurzfristiges Umziehen zu Verwandten in ruhigen Gegenden, zur Not auch in ein abgelegenes Hotel, denn auch im Neuen Jahr braucht man die volle Kraft für die halben Portionen.

(K)ein Kindergeburtstag: Silvester mit Kita- und Schulkindern

Auch bei Kindern aus dem Kita-Alter stellt sich die Frage: Feiern oder Fliehen? Sind die Kleinen schon in der Lage bis über Mitternacht wach zu bleiben, sollte man für die langen Stunden bis Mitternacht auch in der Abendgestaltung auf sie eingehen. Zusammen mit anderen Familien können die jeweiligen Generationen miteinander spielen und sich an Wunderkerzen, Tischfeuerwerk und Kinderknaller erfreuen. Für alle Eltern, die auf einen Ausflug Lust haben, gibt es einige Angebote in Dresden. So kann man auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch Kindersilvester feiern. Bis 21 Uhr kann hier auf der Eisbahn gefahren werden, Jung und Alt können sich im Eisstockschießen üben oder den Bauch mit selbstgebackenen Knüppelkuchen vollschlagen.

Wenn die Kids schon lang wachbleiben können und auch Lust auf „große“ Party haben, können Sie zudem auf die knallerfreie Silvesterparty auf dem Theaterplatz mitgebracht werden. Auf dem Platz vor der Semperoper gibt es neben der Party für die Großen auch Spiel- und Bastelangebote in einem Extra-Kinderzelt. Von Bausteinen bis Engelbasteln ist dafür gesorgt, dass der Nachwuchs sich nicht langweilt. Um 20 Uhr gibt es dann nach der Kinderdisco ein Kinderfeuerwerk.

Ein bisschen ruhiger geht es in Freiberg beim Mittelsächsischen Theater zu. Da gibt der Puppenspieler Jan Mixsa, der sein Talent auch schon in Shows auf dem Kinderkanal unter Beweis stellen konnte, gleich zwei Vorstellungen am letzten Tag des Jahres und zündet neben dem Witzefeuerwerk im Anschluss ein paar bunte Raketen für die jungen Zuschauer ab.

Wilde Party für Teenager? 

Freilich wollen gerade die „jungen Wilden“ Silvester feiern. Bei Feten im privaten Umfeld kann man zu lauter Musik tanzen, witzige Partyspiele machen und Kindersekt trinken, denn selbstverständlich gilt auch am letzten Tag im Jahr das Jugendschutzgesetz. Also: Kein Alkohol für Kinder und Jugendliche, Ausgehen je nach Alter. Die Halbwüchsigen dürfen ab 16 zwar bis Mitternacht von zu Hause fernbleiben, aber müssten dann zum Jahreswechsel daheim sein. Das gilt auch, wenn ein Volljähriger als Begleitperson dabei ist. Wie lebensnah diese Bestimmung am 31. Dezember ist, lasse ich hier unkommentiert.

Diverse Mottoparties in den Clubs der Stadt warten bereits mit Kartenverkauf auf die Besucher. Ob im Gatsbylook oder Sex and the City, es dürfte bei der Auswahl der Veranstaltungen für jeden etwas dabei sein.

Was macht ihr denn so an Silvester?

Ausflug? Party? Oder doch lieber gemütlich daheim?


Bild: pixabay / dazweb

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