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Die Wilde Hölle in der Sächsischen Schweiz

Als schnellen Verbindungsweg zwischen der Zwillingsstiege und der Häntzschelstiege eignet sich die Wilde Hölle. Dieser Weg führt von der Oberen Affensteinpromenade zurück zur unteren Affensteinpromenade. Somit kann man über diesen Weg in kürzester Zeit diese zwei schönen Stiegen in der Sächsischen Schweiz erklimmen.

Wegweiser zum Carolafelsen in der Sächsischen Schweiz

An nassen Tagen sollte man die Wilde Hölle meiden

Infokasten – Schwierigkeit

  • Leicht
  • Für Anfänger und Kinder geeignet
  • Reichlich Sicherungen vorhanden
  • Besteigen ohne Ausrüstung möglich
  • Öffentlich zugängliche Stiege auf Wanderweg
  • Im Auf und Abstieg möglich

Die Wilde Hölle hat ihren Namen nicht ohne Grund. Auch an trockenen Tagen befindet sich im Mittelteil des Weges ein nasses steiles Teilstück, welches man nur über Eisentritte überwinden kann. Diese sind seitlich in den Felsen verankert und werden an einigen Stellen durch Leitern ergänzt. An nassen Tagen kann es an dieser Stelle äußerst unangenehm werden. Dann, wenn der Felsen glatt und rutschig ist, wünscht man sich mehr von diesen Einsentritten. Die Wilde Hölle zeigt an solchen Tagen ihrer wahres Gesicht.

Ich empfehle die Wilde Hölle von oben nach unten zu begehen. Andersherum wäre zwar auch problemlos möglich, doch befinden sich in der Nähe einfach ein paar schöne Stiegen, so dass man sich diesen Aufstieg ersparen kann. Zur Wilden Hölle gelangt man über die Obere Affensteinpromenade oder über den Carolafelsen.

Einstieg der Wilden Hölle von der Oberen Affensteinpromenade über ein Birkenwäldchen

Die Wilde Hölle als Abstieg der Häntzschelstiege

Wer die Wilde Hölle als Verbindungsstück zwischen Häntzschelstiege und Zwillingsstiege nutzen möchte, der sollte sich, nachdem er den Bergpfad der Häntzschelstiege, das Lange Horn, verlassen hat, rechts halten. Hier kommt man wenige Minuten später zum Carolafelsen. Wenn man auf diesen keinen kurzen Abstecher unternehmen möchte, geht man einfach geradeaus weiter. Wenige Meter später steht man vor einem Birkenwäldchen. Ein Wegweiser weist an dieser Stelle den Weg, der fortan hinab führt.

Wilde Hölle Sächsische Schweiz - Eisenkrampen

Die Wilde Hölle als Abstieg der Zwillingsstiege

Die zweite Möglichkeit besteht darin, die Wilde Hölle als Abstiegsweg von der Zwillingsstiege zu nutzen. Wenn man die Zwillingsstiege verlassen hat, hält man sich ebenfalls rechts. Man befindet sich hier auf dem Bergpfad der Oberen Affensteinpromenade. Dieser Weg schlängelt sich um mehrere Felsen und nach rund 15 bis 30 Minuten befindet man sich ebenfalls vor dem Birkenwäldchen. Die Wegkreuzung ist an dieser Stelle nicht zu übersehen und wenn man sich hier nach einem Hinweisschild umsieht, findet man auch den Abstieg zur Wilden Hölle.

Wilde Hölle Sächsische Schweiz

Die Wilde Hölle – Der schwierigste Teil befindet sich in der Mitte

Einteilung Klettersteig

Hinweis: Bei den Stiegen in der Sächsischen Schweiz handelt es sich um keine Klettersteige (Via Ferrata). Die folgende Einteilung ist nur eine Orientierung für Klettersteig-Fans.

  • Schwierigkeit: KS1-0
  • Kletterskala: I
  • Höhe: 350m

Im oberen Bereich der Wilden Hölle geht es erst einmal über große Steinblöcke. An manchen Stellen muss man leicht nach unten springen oder behutsam abklettern. Wer damit Probleme hat, sollte diesen Weg unbedingt meiden. Nach einigen Minuten kommt man an die nasse Stelle. Von hier aus hat man einen schönen Blick nach Mittelndorf, welches an dieser Stelle von zwei Felswänden eingerahmt ist. Ab hier führt der Weg links seitlich über Eisentritte weiter. Geradeaus wäre der Weg nur noch gefährlich.

Wenn man jedoch von der Oberen Affensteinpromenade kommt, sollte man nach den Eisentritten aktiv Ausschau halten. Diese kann man an dieser Stelle sehr leicht übersehen, da sie links im Schatten liegen. Man quert hier den Felsen und steigt anschließend über eine lange Eisentreppe hinab. Danach folgt noch ein weiteres kurzes Stück, bei der man wenige Eisenkrampen und natürliche Tritte zur Verfügung hat. Diese Stelle sollte man äußerst behutsam absteigen. Danach ist das Schwierigste überwunden. Die nächsten Meter gleichen einem einfachen Spaziergang, hinab zur Unteren Affensteinpromenade.

Unten angekommen wartet eine Bank zum Ausruhen auf die Ankömmlinge. Und wer sofort die nächste Stiege bezwingen möchte, der findet Rechterhand den richtigen Weg zum erneuten Einstieg zur Zwillingsstiege oder Häntzschelstiege.

Wilde Hölle Sächsische Schweiz - schwieriger Aufstieg mit Steinstufen

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1 Response

  1. War auch schon vor ein paar Jahren da ,ist echt sehr schön dort .
    Kann ich nur empfehlen dorthin mal einen Ausflug zu machen.

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